Masuren, das Land der Seen und Störche –

Reise in eine Landschaft wie früher

Anreise
Über unsere Haupt-Zustiegsorte Oldenburg, Bremen, Sittensen und Hamburg-Harburg fahren wir zu unserem Zwischenübernachtungshotel.

Danzig: Einzigartige Schönheit an der Ostseeküste
Auf unserer Weiterfahrt machen wir einen Abstecher nach Danzig. Die Stadt ist in den vergangenen Jahrzehnten aufwendig restauriert worden und zählt zu den schönsten Städten Europas. Auf einer Stadtführung lernen wir diese faszinierende Stadt kennen. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Krutyn, direkt in herrlicher Natur-Landschaft am malerischen Fluss gelegen.

Durch die Wälder des masurischen Landschaftsparks
Heute spannen wir zunächst einmal aus und lernen auf einer Wanderung in der Umgebung unseres Hotels die Natur des Masurischen Landschaftsparks nahe der Krutynia kennen und durchstreifen die Landschaft mit ihrer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt. Am Nachmittag wollen wir die Beine baumeln lassen und die traumhafte Landschaft genießen.

Tag der Wasservögel
Der Tag steht ganz im Zeichen der Naturbeobachtung. Auf einer Tagesexkursion mit unserem einheimischen Naturführer besuchen wir wiedervernässte Niederungen und traumhafte Seen. Hier lassen sich unter anderem Seeadler, Rohrweihen, Kormorane, Weißbart-, Weißflügel- und Trauerseeschwalben, zahlreiche Entenarten, Rohrammern und Beutelmeisen beobachten.

Ein Tag an der Krutynia
Die Krutynia gilt als Europas schönster Paddelfluss. Heute steht eine Fahrt mit Paddelbooten auf der Krutynia durch das wundervolle Naturparadies an, vorbei an umgestürzten Bäumen und Schilfgürteln. Schwäne, Gänsesäger, Graureiher, Enten und Prachtlibellen sind nur einige unserer Begleiter in dieser einmaligen Landschaft. Alternativ besteht die Möglichkeit zu einer geführten Tour mit Bootsführer. Abends schließen wir den Tag mit gemeinsamem Grillen am Fluss.

Zu den Störchen und nach Heiligelinde
Mit dem Bus besuchen wir die Storchendörfer an der russischen Grenze. Hier besitzt jedes Dorf zahlreiche Storchennester. In Zywkowo brüten jedes Jahr um die 40 Storchenpaare.Vom Aussichtsturm mit herrlichem Rundblick direkt in die Nester Adebars lernen Sie das Leben der Störche kennen. Nachmittags haben wir einen Besuch der restaurierten Wallfahrtskirche Heiligelinde mit einer Führung und Orgelkonzert auf der kunstvollen Orgel mit 4000 Pfeifen vorgesehen.

Tag der Geschichte
Mit einem kritischen Besuch der ehemaligen Bunkerfestung Wolfsschanze, einem bedrückenden Dokument der Naziherrschaft, widmen wir diesen Tag der Geschichte. Am Nachmittag wandeln wir auf den Spuren der Grafenfamilien Lehndorf und Dönhoff. Steinort, das verfallende Schloss im Norden der
großen Masurischen Seenplatte ist beispielhaftes Zeugnis der ehemals herrschaftlichen Güter und Schlösser des alten Ostpreußens.

Schreiadler und Wiedehopfe
Mit unserem Naturführer begeben wir uns heute auf die Suche nach masurischen Seltenheiten. Bei unseren Beobachtungen in der Johannisburger
Heide suchen wir die letzten Rückzugsgebiete der Wiedehopfe und Schreiadler auf, mit weiteren Beobachtungsmöglichkeiten von Raubwürgern und Brachpiepern. Ferner steht der Besuch einer riesigen Kolonie von Flussseeschwalben und Lachmöwen auf dem Programm. Vielleicht entdecken wir die in Masuren fast ausgestorbene Blauracke.

Am Biber-Fluss
Der Biebrzanski Nationalpark, den die Biebrza, der Biber Fluss, durchfließt, ist der jüngste der polnischen Nationalparks, aber einer der bedeutendsten. Mit einem Nationalparkführer erkunden wir das einzigartige Feucht- und Sumpfgebiet mit seinen Hochstaudenfluren, das sich zum Rückzugsgebiet von Bibern, Elchen und Wölfen entwickelt hat. Über 235 Vogelarten und zahlreiche seltene Pflanzenarten prägen diesen Nationalpark, dessen Weite der Landschaft den Besucher mit seiner herben und abwechslungsreichen Schönheit in seinen Bann zieht.

Von den Adlern am Luknajno See zu den Spuren der Gräfin Dönhoff 
Am Luknajno See, einem ausgedehnten Naturschutzgebiet, sind Seeadler, Fischadler und zahlreiche Wasservögel zuhause. Aber auch die Umgebung lädt zur Erkundung: Die Blütenvielfalt der Wiesen lockt Libellen und seltene Singvogelarten an. Zur Mittagsrast wollen wir in Galkowo einkehren, wohin das Jagdhaus der Familie von Lehndorff-Steinort umgesetzt wurde, das heute ein uriges Restaurant sowie eine Ausstellung zu Marion Gräfin Dönhoff beherbergt. Gräfin Dönhof lebte 35 Jahre im Schloss Friedrichstein in Ostpreußen und hat den Verlust ihrer Heimat nie verwunden. Dennoch hat sie sich beispielhaft für die deutsch-polnische Aussöhnung eingesetzt. In Galkowo hat die ehemalige Warschauer DPA-Korrespondentin Renate Marsch-Potocka ihr ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt und berichtet oftmals selbst von ihren Erlebnissen mit der Gräfin. Mit einer kleinen Wanderung durch die masurischen Wälder zu unserem Hotel verabschieden wir uns von dieser wundervollen Landschaft und bedeutungsvollen Geschichte.

 

Mit dem Schiff über die Berge
Unsere Rückfahrt beginnen wir noch einmal mit einem echten Highlight und legen einen Teil der Strecke mit dem Schiff auf dem oberländischen Kanal zurück, einem 150 Jahre alten Meisterwerk der Ingenieurkunst. Während der extra für die Gruppe organisierten Schiffstour fahren wir über mehrere so genannte geneigte Ebenen und durch eine malerische Kanal- und Seenlandschaft bei der Trauerseeschwalben um das Schiff tanzen und viele andere Wasservögel zu sehen sind. Am Ende der Schifffahrt wartet unser Bus mit dem wir weiter in unser Zwischenübernachtungshotel fahren.

Rückreise
Nach dem Frühstück treten wir die Rückfahrt zu unseren Ausgangsorten an.

 

Natur und Reisen
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