Nähere Informationen zu Ihrer Reise nach Masuren

25.05.2019 - 1. Tag Anreise

Über unsere Haupt-Zustiegsorte Oldenburg, Bremen und Hamburg-Harburg fahren wir zu unserem Zwischenübernachtungshotel.

 

26.05.2019 - 2. Tag Danzig: Einzigartige Schönheit an der Ostseeküste

Auf unserer Weiterfahrt machen wir einen Abstecher nach Danzig. Die Stadt ist in den vergangenen Jahrzehnten aufwendig restauriert worden und zählt zu den schönsten Städten Europas. Auf einer Stadtführung lernen wir diese faszinierende Stadt kennen. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Krutyn, direkt in herrlicher Natur-Landschaft am malerischen Fluss gelegen.

 

27.05.2019 - 3. Tag Durch die Wälder des masurischen Landschaftsparks

Heute geht es ohne Bus weiter und wir lernen auf einer Wanderung in der Umgebung unseres Hotels die Natur des Masurischen Landschaftsparks nahe der Krutynia kennen und durchstreifen ein uriges Seen- und Moorgebiet mit deren besonderer Pflanzen- und Tierwelt inmitten der ausgedehnten Waldlandschaft. Am Nachmittag folgen wir dem Fluss entlang einer traumhaften Uferwelt.

 

 

28.05.2019 - 4. Tag Die Vogelwelt an den Gewässern

Der Tag steht ganz im Zeichen der Naturbeobachtung. Auf einer Tagesexkursion mit unserem einheimischen Naturführer, Marian Szymkiewicz, besuchen wir wiedervernässte Niederungen und malerische Seen. Hier lassen sich unter anderem Seeadler, Rohrweihen, Kormorane, Weißbart-, Weißflügel- und Trauerseeschwalben, zahlreiche Entenarten, Rohrammern und Beutelmeisen beobachten.

 

29.05.2019 - 5. Tag Auf der Krutynia

Die Krutynia gilt als Europas schönster Paddelfluss. Heute steht eine Fahrt mit Paddelbooten auf der Krutynia durch das wundervolle Naturparadies an, vorbei an umgestürzten Bäumen und Schilfgürteln. Schwäne, Gänsesäger, Graureiher, Enten und Prachtlibellen sind nur einige unserer Begleiter in dieser einmaligen Flusslandschaft. Alternativ besteht die Möglichkeit zu einer geführten Tour in einem Stakboot mit Bootsführer. Abends schließen wir den Tag mit gemeinsamem Grillen direkt am Fluss.

 

30.05.2019 - 6. Tag Zu den Störchen und nach Heiligelinde

Mit dem Bus besuchen wir eines der Storchendörfer direkt an der russischen Grenze. In Zywkowo brüten jedes Jahr um die 40 Storchenpaare. Die Nester sind auf Dächern, in Bäumen oder auf Laternenmasten. Von einem hohen Aussichtsturm gibt es einen herrlichen Blick direkt in die Nester Adebars rundum. Auf kürzeste Entfernung erleben sie Einblicke in das Leben der Störche. Auf dem Rückweg gibt es noch Zeit für den Besuch der restaurierten Wallfahrtskirche Heilige Linde. Bei der Führung dort ist auch ein Orgelkonzert auf der kunstvollen Orgel mit 4000 Pfeifen vorgesehen.

 

31.05.2019 - 7. Tag Zurück in die Vergangenheit

Zeugnisse der Vergangenheit Masurens stehen im Vordergrund dieses Tages. Dazu gehört eine Wanderung, die direkt in die ehemalige Bunkerfestung Wolfsschanze führt, einem bedrückenden Dokument der Naziherrschaft. Am Nachmittag wandeln wir auf den Spuren der Grafenfamilien Lehndorf und Dönhoff. Steinort, das verfallende Schloss im Norden der großen Masurischen Seenplatte ist beispielhaftes Zeugnis der ehemals herrschaftlichen Güter und Schlösser des alten Ostpreußens.

 

01.06.2019 - 8. Tag Schreiadler und Wiedehopfe

 

Zurück in die Natur. Mit unserem Naturführer begeben wir uns heute auf die Suche nach masurischen Seltenheiten der Vogelwelt. Bei unseren Beobachtungen in der Johannisburger Heide suchen wir die letzten Rückzugsgebiete der Wiedehopfe und Schreiadler auf, mit weiteren Beobachtungsmöglichkeiten von Raubwürgern und Brachpiepern. Ferner steht der Besuch einer riesigen Kolonie von Flussseeschwalben und Lachmöwen auf dem Programm. Mit etwas Glück beobachten wir dann die seltene Zwergdommel.

 

02.06.2019 - 9. Tag Am Biber-Fluss

Der Biebrzanski Nationalpark, den die Biebrza, der Biber Fluss, durchfließt, ist der jüngste der polnischen Nationalparks, aber einer der bedeutendsten. Mit einem Nationalparkführer erkunden wir das einzigartige Feucht- und Sumpfgebiet mit seinen Hochstaudenfluren, das sich zum Rückzugsgebiet von Bibern, Elchen und Wölfen entwickelt hat. Über 235 Vogelarten und zahlreiche seltene Pflanzenarten prägen diesen Nationalpark, dessen weite Landschaft den Besucher mit seiner herben und abwechslungsreichen Schönheit in seinen Bann zieht.

03.06.2019 - 10. Tag Von den Adlern am Luknajno See zu den Spuren der Gräfin Dönhoff 

Am Luknajno See, einem ausgedehnten Naturschutzgebiet, sind Seeadler, Fischadler und zahlreiche Wasservögel zuhause. Aber auch die Umgebung lädt zur Erkundung ein: Die Blütenvielfalt der Wiesen lockt Libellen und seltene Singvogelarten an. Zur Mittagsrast wollen wir in Galkowen einkehren, wohin das Jagdhaus der Familie von Lehndorff-Steinort umgesetzt wurde und das heute ein uriges Restaurant sowie eine Ausstellung zu Marion Gräfin Dönhoff, Schriftstellerin und Mitherausgeberin der „Zeit“ beherbergt. Gräfin Dönhof ist auf im Schloss Friedrichstein in Ostpreußen aufgewachsen und hat den Verlust ihrer Heimat nie verwunden. Dennoch hat sie sich beispielhaft für die deutsch-polnische Aussöhnung eingesetzt. In Galkowen hat die ehemalige Warschauer DPA-Korrespondentin Renate Marsch-Potocka ihr ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt und berichtet oftmals selbst von ihren Erlebnissen mit der Gräfin. Mit einer kleinen Wanderung durch die masurischen Wälder zu unserem Hotel verabschieden wir uns von dieser wundervollen Landschaft und bedeutungsvollen Geschichte.

 

04.06.2019 - 11. Tag Mit dem Schiff über die Berge

Unsere Rückfahrt beginnen wir noch einmal mit einem echten Highlight und legen einen Teil der Strecke mit dem Schiff auf dem oberländischen Kanal zurück, einem 150 Jahre alten Meisterwerk der Ingenieurkunst. Während der extra für die Gruppe organisierten Schiffstour fahren wir über mehrere so genannte geneigte Ebenen und durch eine malerische Kanal- und Seenlandschaft bei der Trauerseeschwalben um das Schiff tanzen und viele andere Wasservögel zu sehen sind. Am Ende der Schifffahrt wartet unser Bus mit dem wir weiter in unser Zwischenübernachtungshotel fahren

05.06.2019 - 12. Tag Rückreise

Nach dem Frühstück treten wir die Rückfahrt zu unseren Ausgangsorten an.